| 01 EINLAUFEN des Verbrennungsmotors |
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Vorbereitung zum Einlaufen:
Der Motor wird laut Bauanleitung im Automodell sicher und fest montiert. Die Anbauteile wie Kupplung mit Kupplungsglocke, Resonanzrohr (Auspuff), Tank- und Druckanschlüsse werden ebenfalls verlegt bzw. angeschlossen. Montieren und ölen sie unbedingt immer einen Luftfilter. Verwenden Sie Modelltreibstoff mit einem Nitromethan Anteil von: 16-20% für 2,10 – 3,40ccm und 25-30% für 3,50ccm und größer. Der erste Start: Zuerst Sprit in den Tank einfüllen. Die Einstellschrauben am Vergaser sind werkseitig vor eingestellt. Sie öffnen die Hauptlastnadel zusätzlich um eine weitere Umdrehung (gegen den Uhrzeigersinn) und schrauben die Leerlaufluftschraube um ca. ½ Umdrehung nach rechts (im Uhrzeigersinn), damit sich der Schieber im Vergaser etwas weiter öffnet (Sichtkontrolle, ca. 1 - 1,5mm). Damit stellt sich ein etwas erhöhter Leerlauf für die Einlaufphase bei fetterem Gemisch ein. Nun wird der Auslass des Resonanzrohrs mit dem Finger zugehalten und der Seilzug 3-5mal durchgezogen. Der Motor saugt Kraftstoff in den Vergaser. Sie können dies bei einem transparenten Kraftstoffschlauch auch beobachten. Nun wird der Kerzenstecker mit Glühakku(oder Glühstick) angeschlossen und mit dem Seilzug gestartet. Die Verteilung des Luft-Gasgemisches im Brennraum bedingt, dass der Zug einige Male betätigt werden muss, bis die ersten Zündungen erfolgen. Ziehen Sie den Seilzug möglichst nicht bis zum Anschlag durch, sondern versuchen Sie mit kurzen hintereinander folgenden Zügen den Motor zu starten. Ist der Motor angesprungen, lassen Sie den Glühkerzenstecker noch etwa 1 Minute auf der Glühkerze und versuchen dann durch langsames Öffnen des Vergaserschiebers die Gasannahme zu kontrollieren. Der Motor muss nun fett, möglicherweise etwas rau, aber konstant laufen. Das eigentliche Einlaufen / Einfahren des Motors: (Dies kann bis zu 2h Zeit in Anspruch nehmen):
Fahren Sie den Motor mit dieser fetten Vergasereinstellung mindestens 5 Tanks unter Last ein, aber nicht länger als 2 Sekunden Vollgas zu geben. Dies ist viel besser als den Motor ohne Last(siehe Bild) im Standgas „kühl“ einlaufen zu lassen. Die Motortemperatur sollte während der Einlaufphase 95° nicht überschreiten (aber auch nicht unter 80° sinken).
Nach dem fünften Tank können Sie den Vergaser dann erstmals mager und somit auf höhere Leistung stellen. Wird der Motor nicht ordnungsgemäß eingefahren verkürzt sich seine Lebensdauer und die Garantie erlischt! Nach der Einlaufphase liegt die Temperatur im Normalbetrieb ideal bei ca. 140°. Wird der Motor zu heiß, drehen Sie die Hauptlastnadel schrittweise um 1/8 Umdrehung fetter (also gegen den Uhrzeigersinn heraus). |




